Nun ist es endlich soweit: um acht Uhr rückt Fa. Breidert mit einem größeren Fuhrpark an und bringt unseren Bäumen das ersehnte Nass. Wir freuen uns zu sehen, dass auf diese Weise alle Bäume erreicht werden und nun endlich ausreichende Wassermengen erhalten.
Bislang wurde ein weiterer Bewässerungsgang beauftragt – bleibt das Wetter weiterhin so trocken, wird dies allerdings nicht reichen.
Aufatmen für unsere Bäume: Es macht sich die freudige Kunde breit, dass es nun doch beim LBIH angekommen ist, dass die Bäume dringend Wasser benötigen, wenn man sie weiterhin erhalten will. Die Bewässerungs-Firma der Vorjahre wurde nun doch noch mit einer Bewässerung mit ausreichenden Wassermengen beauftragt.
Wir sammeln somit keine Spenden für eine eigene Bewässerungs-Beauftragung mehr und hoffen, dass auch eine ausreichende Menge an Bewässerungs-Gängen beauftragt wird.
Das THW hat sich bei uns gemeldet und uns eine Bewässerungs-Übung durch seine Jugendabteilung angeboten. Da für die Bäume jeder Tag zählt, nehmen wir das Angebot dankbar an, zumindest einen Teil der Bäume auf einen Schlag mit einer großen Ladung Wasser versorgen zu können.
Freitag Nachmittag ist es dann soweit, und die THW-Jugend tritt zu einer Wässerung an, ausgerüstet mit Wasserfahrzeug, Schläuchen, Pylonen und allem, was an Technik noch benötigt wird, und natürlich ganz besonders vertreten durch über 20 Jungen, Mädchen und Jugendliche im Alter von 10-17 Jahren sowie deren Gruppenleiter*innen. Mit viel Eifer und Disziplin machen sich alle daran, die Straße zu sichern, die vom Verein besorgten C-Rohre an die Hydranten anzuschließen, die Schläuche zu verbinden und diese dann mit viel Muskelkraft an die entsprechenden Stellen im Park zu bringen, ehe das ersehnte Nass endlich fließen kann.
Natürlich macht das Schleppen der Schläuche in voller Montur mit Helm und Arbeitskleidung auch durstig, weswegen wir noch diverse Getränke bereitstellen.
Vertreter des Hessischen Rundfunks und der Frankfurter Rundschau sind erfreulicherweise auch gekommen, und vor Beginn gibt es noch ein kleines Interview durch den HR mit unseren Vorstandsmitgliedern, um die Hintergründe des heutigen Einsatzes zu beleuchten. Die Berichte finden sich hier: https://www.proakaziengarten.de/pressestimmen
Wir möchten allen Beteiligten für diese großartige Aktion, die als Gruppenübung verstanden wurde, ganz herzlich danken – besonders auch im Namen der schmählich vernachlässigten Bäume – und hoffen auf weiterhin gute Zusammenarbeit.
Da es mit der Baumberwässerung durch die Parkverwaltung dieses Jahr nicht klappt, sammeln wir aktuell Spenden, um selbst eine Bewässerung beauftragen und kurzfristig Wasser an die durstigen Bäume bringen zu können. Denn viele Bäume, die über die letzten Trockenperioden hinweg noch erhalten werden konnten, zeigen nun rücktrocknende Kronen und sind am Absterben. Zudem die wenigen bisherigen Regenfälle nur die oberste Bodenschicht befeuchtet haben, während der für die Bäume relevante Boden darunter weiterhin ausgetrocknet ist.
Eine professionelle Bewässerung kostet allerdings Geld - weshalb wir Deine Mithilfe brauchen! Bitte überweise Deine Spende auf folgende Bankverbindung:
ProAkaziengarten e.V., IBAN: DE20 5519 0000 0002 0930 11, BIC: MVBMDE55XXX, Stichwort: Bewässerung
Jeder Betrag zählt! Im Namen der Bäume herzlichen Dank!!
Eine offizielle Umweltinformationsanfrage beim LBIH bringt nun nach sieben Wochen endlich die gewünschten Antworten. Allerdings macht sich beim Lesen Fassungslosigkeit breit. Anstelle der ausgebrachten Wassermengen der Vorjahre von 150 - 300 Litern Wasser pro Baum und Wässergang an 130 ausgewählten Bäumen werden die Bäume diesmal mit 3 - 15 Litern pro Baum „bewässert“. Eine halbe bis eineinhalb Gießkannen. Dies ist ein Skandal.
Derart geringe Wassermengen können die Wurzeln gar nicht erreichen, was bedeutet, dass die Bäume im heißesten und trockensten aller bisherigen Sommer de facto ohne Bewässerung stehen gelassen wurden.
Hintergrund ist eine missverständliche Formulierung in der Ausschreibung, wonach 150 Liter pro Wässergang für Jungbäume und 300 Liter pro Wässergang für Alt- und Maulbeerbäume vorgegeben wurden. Während der professionellen Bewässerungsfirma der vergangenen Jahren klar war, dass damit nur jeweils die Menge pro Baum gemeint sein kann, wurden diese Mengen nun als Gesamtmenge pro Wässergang für alle Bäume beauftragt, woraus die winzigen Mengen pro Einzelbaum resultieren. Wir können dies nicht nachvollziehen, denn selbst ohne gärtnerische Vorbildung sollte der Verwaltung klar sein, dass eine solche Bewässerung überhaupt nichts bringt.
Wir erklären dem LBIH, dass hier ein Fehler vorliegt, und hoffen, dass noch kurzfristig eine wirkliche Bewässerung organisiert wird, damit die Bäume nochmal Wasser aufnehmen können, bevor sie in die Vegetationsruhe gehen. Ihrem derzeitigen Zustand nach zu urteilen, dürften die Folgeschäden massiv sein, und nicht wenige sonst den Austrieb im nächsten Jahr nicht mehr schaffen. Leider lässt die daraufhin folgende Korrespondenz jegliche Hoffnung auf ein vernünftiges Vorgehen schwinden. Denn als Reaktion verdoppelt der LBIH lediglich das Wässerintervall der vollständig sinnlosen Bewässerung. Auf Bitten des Vereins wird das Wasser letztlich wenigstens nur noch auf elf Bäume verteilt, damit zumindest diese etwas davon haben. Eine Lösung ist das nicht.
Bis Mitte August ist es weiterhin heiß und völlig trocken, und der wenige Regen, der dann fällt, reicht lediglich, um die obersten Zentimeter Boden zu benetzen, während tiefere Bodenschichten noch immer ausgetrocknet sind. Den Bäumen sieht man den Trockenstress zunehmend an.
Da das Wässerfahrzeug weiterhin nicht gesichtet wurde und uns darüber hinaus im Vergleich zu den Vorjahren verdächtig klein erschien, wir aber vom LBIH noch immer keine Auskunft zum Wässerintervall und den ausgebrachten Wassermengen erhalten haben, bitten wir das Darmstädter Echo um Hilfe. Leider erfolgt keine Reaktion. Auch bei einer Bitte an den Rechnungshof, eine kurzfristige Gesprächsrunde zur Klärung der Situation zu organisieren, werden wir abgewiesen.
Wir fragen nun das THW an, uns mal wieder zu Hilfe zu kommen, und warten auf Antwort.
Mittlerweile ist es Mitte August, und das letzte Mal wurde ein Wässerfahrzeug im Park vor drei Wochen gesehen, während der Park unter der Hitze und Trockenheit ächzt.
Nachdem es die letzten Jahre eigentlich gut lief mit der Bewässerung der Bäume, lässt der LBIH ausgerechnet in einer der schlimmsten je dagewesenen Dürreperioden die Bäume im Stich?
Wir fragen beim LBIH an, wie das sein kann, und woran es hakt – und hoffen nun auf schnellstmögliche Abhilfe.
Auch während der Rekordhitze Ende Juni mit den höchsten jemals in Deutschland gemessenen Temperaturen ist von der Baum-Bewässerung nichts zu sehen. In der ersten Juli-Woche wird dann endlich gestartet – dieses Jahr durch ein neues Unternehmen.
Wir möchten sichergehen, dass alle Bäume, die es nötig haben, ausreichend versorgt werden, und fragen nach Bewässerungsintervall, Wassermengen und Plan, eine Rückmeldung dazu steht noch immer aus.
Zusätzlich rückt nun am vergangenen Mittwoch ein Mähtrupp an, um bei der sengenden Hitze und Trockenheit die Wiesen zu mähen - aus ökologischer Sicht völlig kontraproduktiv. Hierbei wurden die meisten Flächen komplett gemäht, so auch wieder das direkte Stammumfeld der Bäume. Ebenso die Maulbeerwiese, auf der eigentlich eine naturnahe Pflege mit gestaffelter Mahd zum Schutz der Insekten vorgesehen ist.
Wir können dazu nur den Kopf schütteln und uns fragen, was hier schief läuft. Liegt es an der Urlaubszeit, oder sind so langsam die Ergebnisse unserer Workshops in Gefahr??
Der letzte Workshop mit LBIH und Rechnungshof fand vor über einem Jahr statt, und bisher ist kein weiterer konkret geplant... Wir fänden es sehr schade, wenn sich dieses Format des konstruktiven Dialogs im Sand verliefe, die bisherigen Errungenschaften in der Praxis scheiterten, und wir statt des Dialogs wieder auf Konfrontation setzen müssten.
2023 hatten wir ja in einer großen nachbarschaftlichen Pflanzaktion 165 Forstpflanzen verschiedener Baumarten in Form größerer Gehölzinseln in den Akaziengarten gepflanzt. Ziel war, herauszufinden, ob sich die kleinen Pflanzen unter den schwierigen Bedingungen im Akaziengarten besser behaupten können als größere Baumschulware und welche Baumarten sich am besten durchsetzen, sowie eine möglichst baldige stärkere Beschattung des Bodens zu erreichen.
Da nach der Pflanzung allerdings einige unvorhergesehene Schwierigkeiten auftraten (Frost kurz nach der Pflanzung etc.) hat ein Teil der Pflanzen das erste Jahr leider nicht überlebt. 30 davon wollten wir nun nachpflanzen und haben Vereinsmitglieder und Freunde zur Nachpflanzaktion eingeladen. Die Hälfte der Kosten für die Pflanzen konnte über eine großzügige private Spende von Frau Ostermann und Herrn Platte (LBIH) gedeckt werden.
Bei schönstem Sommerwetter folgten ca. 20 Helferinnen und Helfer unserem Aufruf zur Nachpflanzaktion. Besonders gefreut haben wir uns über die Mithilfe einer internationalen Studentengruppe, die mittels einer Nachbarschaftsapp auf unser Vorhaben aufmerksam wurde.
Viele helfende Hände haben fleißig gebuddelt, gepflanzt und gegossen. Auch viele kleine Kinder brachten stolz ihre Mini-Gießkannen zum Einsatz und halfen beim Wässern. Dank des tatkräftigen Engagements aller Beteiligten konnte die Pflanzaktion nach gut zwei Stunden abgeschlossen werden.
Natürlich macht Buddeln auch hungrig und durstig, aber zum Glück wurden wir vom vereinsinternen Cateringteam top verpflegt - mit selbstgebackenen Kuchen sowie kalten und heißen Getränken.
Nun hoffen wir, dass die liebevoll eingebrachten Pflänzchen gut gedeihen und bedanken uns herzlich bei allen, die geholfen haben.
Liebe Mitglieder und Interessierte,
nun wird es wieder wärmer und wir möchten diese Gelegenheit nutzen, die leider eingegangenen Pflanzen in den umzäunten Arealen im Park durch ca. 40 neue zu ersetzen. Für diese hatte der Verein im letzten Jahr bei der 20 Jahr-Feier einen Pflanzen-Gutschein und weitere großzügig Spenden erhalten.
Natürlich sind wir hierbei wie immer auf die tatkräftige Unterstützung unserer rüstigen Mitglieder angewiesen.
Damit es kein reiner Arbeitseinsatz wird, laden wir an diesem Tag auch zu einem Kaffeeplausch mit Kuchen ein.
Hier die Eckdaten:
Termin: Samstag, 6. Juni 2026
Uhrzeit: 14:00 Uhr
Treffpunkt: im Rondell
Mitgebrachte Spaten werden gerne gesehen, wie immer freuen wir uns über zahlreiche helfende Hände und auf den Gesprächsaustausch mit Euch.
Herzliche Grüße vom gesamten Vorstand
Fotos: Pflanzaktion 25. Februar 2023
In der ersten Mai-Hälfte ist es schon wieder zu warm und zu trocken für die Jahreszeit. Wir fragen uns, wo die Baumwässerung vom LBIH bleibt.
Im Rahmen der Workshops war sich verständigt worden, aufgrund des schlechten Zustands vieler Bäume die Baumbewässerung über die Sommermonate auch die nächsten Jahre weiterzuführen. Diese sollte aufgrund zunehmender Frühlingstrockenheit zukünftig zeitiger im Frühjahr (April) beginnen, während sie im Herbst früher beendet werden kann.
Doch wir halten vergeblich nach den Wässerwagen Ausschau. Eine Nachfrage beim LBIH ergibt, dass die Beauftragung für dieses Jahr noch gar nicht abgeschlossen ist. Da es die nächsten Tage erstmal wieder regnerisch werden soll, ist die Bewässerung dann erst ab Mitte Juni vorgesehen.
Zusätzlich wird seitens des Rechnungshofs eine alte Robinie gefällt. Während es mit dem LBIH inzwischen ganz gut klappt, dass wir bei Fällentscheidungen vorab informiert und im Rahmen des rechtlich Möglichen miteinbezogen werden, gibt es mit dem Rechnungshof bislang keine derartige Vereinbarung. Uns würde daher der Fäll-Grund interessieren, und wir fragen dort an. Eine Antwort erhalten wir bislang nicht.
Tolles Wetter und viel Sonne - ein top April! Aber was heißt das für die kleinen Bäumchen im Akaziengarten? Eigentlich müssten sie schon jetzt dringend gewässert werden. Nur manchmal läuft die Saison nicht so ganz rund an… Ein paar Irrungen und Wirrungen führten dazu, dass der Vereinsvorstand des ProAkaziengartens kurzfristig selber die Schläuche in die Hand nahm und die Erstbewässerung der jungen Bäume durchführte: man muss halt Prioritäten setzen ;-)
Zukünftig werden wieder Freiwillige des Vereins “Zusammen in der Postsiedlung e.V.” die Bewässerung übernehmen, wie auch schon in den letzten Jahren.
Schon einmal vielen Dank an dieser Stelle für diesen großartigen Einsatz für unseren Akaziengarten!
Die Forstpflanzen auf unseren Pflanzflächen sind gut durch den Winter gekommen! Viele haben sich wirklich gut entwickelt – auch dank der Wässerung von Freiwilligen aus der Postsiedlung!
Außerdem hat die erste Mahd des Jahres auf den Rasenflächen im Park stattgefunden. Wir freuen uns erst, dass im Hinblick auf die warme und trockene Witterung nur Teilbereiche gemäht wurden, und das Gras auf vielen Flächen stehengelassen wurde. Leider müssen wir schnell feststellen, dass vielerorts genau die falschen Bereiche gemäht worden sind, nämlich direkt um die Bäume herum. Dies fördert ein stärkeres Austrocknen der Wurzelbereiche und lädt überdies Parkbesucher ein, sich genau in den Bereichen niederzulassen, die eigentlich geschont werden sollten. Auch ist es zu Rindenschäden durch das Mähen gekommen.
Ein Ergebnis der seit 2022 zwischen LBIH (Parkverwaltung), Hessischem Rechnungshof, Finanzministerium, Zusammen in der Postsiedlung e.V. und uns stattfindenden Workshops für eine bessere Zukunft des Akaziengartens war eine Umstellung der Mahd im ganzen Park, so dass weniger oft gemäht wird, und das Gras vor allem während heißer Sommertrockenzeiten stehen gelassen und nur in wenigen Teilbereichen gemäht wird, wie z. B. entlang der Wege. Außerdem erfolgt die Mahd insektenfreundlich mit einem Balkenmäher.
Laut den Empfehlungen eines eigens durch den LBIH in Auftrag gegebenen Baumgutachtens soll das Gras im direkten Baumumfeld dabei überhaupt nicht gemäht werden, vom Stamm sollen 2,50m Abstand gehalten werden, um oberflächennahe Wurzeln zu schonen und das Kleinklima zu verbessern. Dies ist vor allem bei Hitze und Trockenheit wichtig, um die Sonneneinstrahlung zu dämpfen und die Austrocknung zu vermindern.
Wir kommunizieren an den LBIH, wie es aktuell gelaufen ist. Für zukünftige Mähgänge wird Besserung gelobt.
26. Januar 2026
Fotos: Axel Bernhardt, Petra Stappen
Schon vor ein paar Wochen haben wir die letzte Mahd in den abgegrenzten Bereichen für die Neupflanzungen durchgeführt.
Am Freitag trafen sich dann ein paar Freiwillige, um die kleinen Bäumchen mit Elefantengras zu versehen und winterfest zu machen - gerade noch rechtzeitig vor dem ersten richtigen Nachfrost in den letzten Tagen.
Anlässlich unseres 20jährigen Vereinsjubiläums berichtet der lokale Radiosender RadaR (Radio Darmstadt) über unseren Verein.
Die Sendung wird ausgestrahlt am Dienstag, dem 30.09.25, von 17:00 - 18:00 Uhr.
Wiederholt wird die Sendung drei Mal:
- 30.09. um 23:00
- 01.10. um 10:00
- 01.10. um 16:00
.
RadaR sendet auf der Frequenz UKW 103,4 MHz und kann auch per Webradio gestreamt werden.
Viel Spaß beim Anhören!
Der Wettergott meinte es diesmal gut mit „unserem Akaziengarten“:
Bei strahlendem Sonnenschein fanden am Samstag Nachmittag die Feierlichkeiten zum 20jährigen Bestehen unseres Vereins ProAkaziengarten statt, und viele Menschen fanden den Weg ins Rondell der Parkanlage.
Pünktlich gegen 15 Uhr startet die Veranstaltung mit der Begrüßung durch unsere 1. Vorsitzende. Zu diesem Zeitpunkt haben sich bereits viele Zuhörer die Stellwände angeschaut, welche die Historie unseres Verein aufzeigen: gegründet vor 20 Jahren, um die geplante Bebauung des Parks mit Stadtvillen zu verhindern, hat sich der Verein gewandelt. So steht aktuell keine zu verhindernde Bebauung mehr im Vordergrund, sondern der starke Vitalitätsverlust des Baumbestands, verstärkt durch die Auswirkungen des Klimawandels - viele Bäume sind abgestorben, mussten gefällt werden bzw. brauchen zusätzliches Wasser, um die trockenen Sommer zu überleben. Heute setzt sich unser Verein natürlich weiterhin für eine denkmalgerechte Erhaltung als „grüne Oase“ ein, aber Themen wie Aufforstung und Bewässerung sind in den Fokus gerückt.
Dieses Ziel ist vielen Menschen wichtig, nicht nur den direkten oder indirekten Anwohnern des Parks. So befinden sich unter den Gästen auch weitere prominente Unterstützer: nicht nur der Direktor des LBIH, T. Platte aus Wiesbaden, sondern auch der Präsident des Landesrechnungshofes Hessen, U. Becker, mit mehreren Kolleg*innen und die stellv. Fraktionsvorsitzende der Grünen Darmstadt, H. Förster-Heldmann. Auch Radio Darmstadt ist vor Ort.
Nach der offiziellen Begrüßung startete ein Nachmittag mit vielfältigen Aktivitäten wie einer Parkführung zu den Stellen, an denen unser Engagement im Park sichtbare Früchte trägt, Filme über die Historie und einem Kreuzworträtsel mit attraktiven Preisen. Auch einen Kalender mit wunderschönen Bildern des Akaziengartens konnte man kaufen. Nebenher gab es Kaffee und Kuchen, weitere leckere Getränke und viele nette Gespräche. Ein prall gefülltes Spendenschwein rundete den tollen Nachmittag ab.
Vielen Dank an unser Organisationsteam für die perfekte Vorbereitung und an alle anderen Helfer und Besucher, die den Nachmittag zu einem wunderbaren Erlebnis gemacht haben.
Wir blicken zurück auf 20 bewegte Jahre mit gemeinsamen Aktivitäten, Protestaktionen, schönen Erlebnissen, schwierigen Zeiten, Erfolgsmomenten aber auch Misserfolgen und vielen Menschen, die unseren Verein auf die ein oder andere Weise begleitet und zum Gelingen unserer Projekte beigetragen haben - und finden, dies ist ein Grund zum Feiern.
Wir laden daher herzlich zu unserer Jubiläums-Veranstaltung ein:
am Samstag, den 6. September von 15 – 18 Uhr im Rondell des Akaziengartens.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt, und wir haben verschiedene Aktivitäten geplant.
Wir freuen uns auf Euch/Sie!
Leider wurde bereits die erste Pflanze der gemeinschaftlichen Baumpflanzaktion durch Vandalismus zerstört.
Zum besseren Schutz der Pflanzungen sollen seitens des LBIH in Kürze niedrige Umgrenzungen errichtet werden – wir hoffen, dass dies schnellstmöglichst geschieht!
Daher nochmal der Appell an ALLE: helft mit, unseren Park zu schützen, und sprecht ggfls. auch andere Besucher*innen bei zerstörerischem Fehlverhalten aktiv an – denn leider ist der Respekt vor Pflanzen, Tieren und der Arbeitsleistung anderer nicht bei jedem selbstverständlich, so dass die Pflanzungen nur geschützt werden können, wenn wir alle ein Auge auf sie haben!
Da uns die Freiwillige Feuerwehr Wassercontainer mit 2.000 L Wasser bereitgestellt hat, haben wir noch genug Wasser für eine erste Gießaktion übrig. Schläuche werden ausgelegt und Gießkannen geschleppt, so dass nach knapp drei Stunden bei frühlingshaftem Sonnenschein alle neu gepflanzten Bäumchen ihre Ration Wasser erhalten haben.